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TU Berlin

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Projektstart „AquaChromSorb“: Entwicklung eines Filtrationsverfahrens zur selektiven Entfernung von Chromverbindungen

Chromverbindungen kommen in natürlichen Gewässern in der drei- (III) und sechswertigen (VI) Oxidationsstufe vor. Chrom (VI)-Verbindungen müssen aufgrund ihrer hohen Giftigkeit und ihrer krebserregenden Wirkung selektiv aus dem Grund- beziehungsweise Trinkwasser entfernt werden. In Deutschland wird derzeit geprüft, ob und in welcher Höhe Chrom (VI)-Verbindungen in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) mit einem niedrigeren Grenzwert als bisher neu geregelt werden müssen. Dies würde eine große Herausforderung für viele Wasserversorger darstellen. Mit dem Verbundprojekt AquaChromSorb soll ein Beitrag zur Lösung dieses Problems geleistet werden.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines effizienten und kostengünstigen Filtermaterials beziehungsweise eines Filtrationsverfahrens zur selektiven Entfernung von Chrom (gesamt) und Chrom (VI) aus Grund- und industriellen Abwässern. Grundlage des neuen Filtermaterials sind granulierte Eisenhydroxide. Diese werden so verändert, dass sich an ihnen das Chrom (VI) anlagert und anschließend zu dem unbedenklicheren Chrom (III) umgewandelt wird.

Neben der Technischen Universität (TU) Berlin sind das DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW) und das VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH als Forschungspartner beteiligt. Mit der GEH Wasserchemie GmbH & Co. KG sowie dem Ingenieurbüro und Umweltlabor Fader Umweltanalytik ist zudem ein Konsortium aus kleinen und mittelständischen Unternehmen beteiligt, die das entwickelte Verfahren an Standorten mit chrombelastetem Grundwasser und industriellen Abwässern auf seine Praxistauglichkeit erproben.

Das Verbundprojekt „Entwicklung eines Filtermaterials zur selektiven Entfernung von Cr (VI) und Cr gesamt aus Grundwasser und industriellem Prozesswasser“ (AquaChromSorb) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Es ist Teil der BMBF-
Fördermaßnahme „KMU-Innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ im Technologie- und Anwendungsbereich „Nachhaltiges Wassermanagement“.

 

Projektpartner:

DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW)

https://tzw.de/

 

VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH

http://www.bfi.de/de/

 

GEH Wasserchemie GmbH & Co. KG

https://www.geh-wasserchemie.de/

 

Ingenieurbüro und Umweltlabor Fader Umweltanalytik

http://fader.de/

 

 

Hier gibt es weitere Informationen.


Kontakt:
Lukas Massa
E-Mail: lukas.massa@tu-berlin.de
Telefon: (030) 314-26429

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