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TU Berlin

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Entwicklung eines physikalisch-chemischen Verfahrens zur Reinigung kontaminerter Grundwässer durch Adsorption von organischen Schadstoffen an Eisenhydroxid

  • Finanzierung: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), Förderprogramm PRO INNO
  • Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. M. Jekel
  • Bearbeitung: Dipl.-Ing. Carsten Bahr

Grundwässer können mit einer Vielzahl anorganischer und organischer Schadstoffe aus unterschiedlichen Altlasten belastet sein und ein erhebliches Gefährdungs­potential für umgebende Grundwasserleiter und Vorfluter ausüben. Insbesondere die polaren und nichtabbaubaren organischen Stoffe, die aus einer Reihe von industriellen Prozessen der chemischen Verarbeitung stammen, stellen ein wesentliches Problem dar.

Ziel des gesamten F&E-Projektes ist es, ein Sanierungsverfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe die organischen Schadstoffe eines kontaminierten Grundwassers durch Adsorption an Eisenhydroxid entfernt werden können. Hierbei übernimmt der Kooperationspartner UIT Dresden GmbH die Entwicklung einer Vorbehandlungsstufe nach dem Prinzip der Eisenhydroxid-Flockung inkl. einer Schwebbettfiltration (HDS-Verfahren). Die TU Berlin ist zuständig für die Untersuchung und Entwicklung der Nachbehandlungsstufe auf Basis eines GEH-Festbettadsorbers.

Im Rahmen des Teilprojektes werden folgende Forschungsschwerpunkte berücksichtigt:

  • Chemische Charakterisierung der organischen Stoffe im Rohwasser und im vorbehandelten Wasser
  • Untersuchung des Sorptionsverhaltens der organischen Verbindungen an Eisenhydroxid und Aktivkohle, sowie Ermittlung der Einflußparameter der Sorption (Batchtests)
  • Untersuchungen zur Sorptionskinetik in Diffentialkreislaufreaktoren und Kleinfiltern
  • Untersuchungen zur katalytischen Regenerierung des Adsorbermaterials mittels Wasserstoffperoxids, sowie vergleichend mit Natronlauge
  • Charakterisierung der biologischen Abbaubaubarkeit der Regeneratlösungen


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