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TU Berlin

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Nachhaltige Wasserwirtschaft - Entwicklung eines Bewertungs- und Prüfsystems Teilprojekt 4 - Die Nutzung der Ressource Wasser

  • Finanzierung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. M. Jekel,  Prof. Dr. rer. opl. G. Meran (TU Berlin)
  • Bearbeitung: Dr.-Ing. R. Enders, Dipl.-Ing. A. Grangler
  • Kooperation: Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Berlin; Wasserforschung e.V., Interdisziplinärer Forschungsverbund, Berlin; Umweltvorhaben Möller und Darmer (UMD), Berlin

Problemstellung
Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung ist zwar allgemein akzeptiert, jedoch in seiner Bedeu-tung für die Wasserwirtschaft bislang kaum konkretisiert worden. Das Anliegen des Forschungsvorhabens ist daher, Kriterien bzw. Indikatoren sowie eine Bewertungsmethode zu entwickeln, mit deren Hilfe das Wassermanagement einer städtischen Region in Bezug auf das Leitbild Nachhaltigkeit beurteilt werden kann.

Vorgehensweise
Die Ableitung wasserwirtschaftlicher Nachhaltigkeitsindikatoren erfolgt auf Grundlage einer umfassenden Analyse der Literatur im Kontext der Nachhaltigkeitsdiskussion sowie der Identifikation wesentlicher Problembereiche, Zielformulierungen und Ursache-Wirkungsbeziehungen in der Wasserwirtschaft. Speziell für die technischen Systeme werden Energie- und Stoffstromanalysen durchgeführt, wobei der Stoffstrom des Wassers selbst, die mit dem Wasser transportierten Stoffe sowie der für die Herstellung und den Betrieb der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur erforderliche In- und Output betrachtet werden. Die Untersuchung wird beispielhaft für den Berliner Raum durchgeführt und die Bewertungsmethodik anhand eines Vergleichs verschiedener Szenarien getestet.

Ergebnisse
Nachhaltigkeitsindikatoren können sowohl für die Darstellung der zeitlichen Entwicklung als auch für die vergleichende Bewertung alternativer Szenarien verwendet werden. Die Anwendung von Energie- und Stoffstromanalysen erlaubt eine integrierte, medienübergreifende Betrachtung, so dass auch wichtige Aspekte einer nachhaltigen Wirtschaftsweise wie der Verbrauch endlicher Ressourcen (z.B. Phosphor) oder globale Problemfelder wie der Treibhauseffekt in der Bewertung der regionalen Wasserwirtschaft Berücksichtigung finden. Die integrierte prognostische Bewertung alternativer Szenarien ist Voraussetzung für eine zukunftsfähige Gestaltung der regionalen Wasserwirtschaft im Sinne eines nachhaltigen Stoffstrommanagements.

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