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TU Berlin

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Neue Konzepte in der Regenwasserbewirtschaftung in Stadtgebieten - Teilprojekt 6 (TP6): Entfernung von Kolloiden und gelösten Stoffen bei der Versickerung von Regenwasser

  • Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. M. Jekel
  • Bearbeitung: Dipl.-Ing. Thomas Ludwig
  • Kooperation: Universität Gesamthochschule Essen, Prof. W.F. Geiger (TP1); Dorsch Consult, München (TP2); GEP Umwelttechnik, Eitdorft (TP3); IBB, München (TP4); UFT, Bad Mergentheim (TP5); WASY GmbH, Berlin, HGN, Blankenburg (TP7);
    Internationale Partner: Stadtverwaltung der Stadt Peking, China; Tsinghua University Peking - INET, China

Problemstellung
Das Gesamtziel des Vorhabens ist die Entwicklung von Planungsmethoden für die nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung in Stadtgebieten. Regenwasser soll insbesondere in wasserarmen Regionen durch dezentrale, semizentrale oder zentrale Versickerung zur Grundwasserneubildung genutzt werden. Zur Sicherstellung der hydraulischen Kapazität der Infiltrationssysteme ist eine umfassende Unter-suchung der Kolmation und deren gezielte Verminderung und die effektive Rehabilitation der Sickerflächen/-systeme notwendig. Konkret sollen zwei Demonstrationsvorhaben zur Grundwasseranreicherung mit Regenwasser im Pekinger Stadtgebiet umgesetzt werden (ca. 2 ha bzw. ca. 20 ha). In Abstimmung zwischen den beteiligten Partnern soll dabei das für das jeweilige Gebiet optimale Konzept Anwendung finden.

Vorgehensweise TP6
Es sollen wartungsarme, einfach zu installierende Systeme zur Kolloidabscheidung, zur Sorption von Schwermetallen an Eisenoxiden und zur Adsorption organischer Stoffe an Aktivkohle oder ausreichend aktiven Kohlematerialien untersucht und optimiert werden. Dabei werden im Detail folgende Fragestellungen bearbeitet:

  • Wie hoch ist der Kolloidgehalt in Abhängigkeit von Niederschlagsmenge und -dauer?
  • Welche Partikelgrößenverteilungen liegen typischerweise vor?
  • Welche Schadstoffkonzentrationen (Schwermetalle und organische Kontaminationen) sind an Kolloide und Partikeln assoziiert und in welchem Verhältnis stehen diese Konzentrationen zur Gesamtbelastung des Regenwasser mit Schadstoffen?
  • Sind Schadstoffe und deren Anteile leicht eluierbar? Insbesondere ist die Freisetzung von Schadstoffen aus der Infiltrationszone zu vermeiden, wenn wechselnde Betriebszustände (naß, feucht, trocken) eintreten.
  • Screening und Analytik der relevantesten vorliegenden Schadstoffe (Anorganik und Organik), sowie deren Untersuchungen bzgl. deren Veränderung (Metabolisierung) bei der Infiltration.
  • Empfehlung von einfachen Aufbereitungsverfahren für beide Demonstrationsgebiete.

Zusatzinformationen / Extras

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