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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Quantifizierung der Nährstoffausträge aus verschiedenartigen Flächen im Hochandengebiet von Ecuador

  • Finanzierung: EU-Alpha B3 - INGAM
  • Projektleitung: Priv. Doz. Dr. Günter Gunkel
  • Bearbeitung: Luis Herdoiza Posso, M.S.

Problemstellung
Die Nährstoffausträge aus den Landflächen in Südamerika sind bis heute nicht quantifiziert worden, diese Daten bilden aber eine wichtige Planungsgrundlage bei der Bewertung der Eutrophierung von Gewässern, u. a. auch Talsperren. Entsprechende Daten der gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre können nicht auf die tropischen Gebiete übertragen werden, so dass die Daten vor Ort ermittelt werden müssen. Hohe natürliche Nährstoffausträge in anthropogen nicht genutzten Regionen stellen ein aktuelles Problem in der Trinkwassergewinnung von Ecuador dar.

Vorgehensweise
Es werden die relevanten Prozesse des Nährstoffaustrages, die durch die intensiven Untersuchungen der nördlichen temperierten Zone bekannt geworden sind, in einer Literaturdurchsicht zusammengestellt und auf ihre Relevanz für tropische Regionen überprüft. Insbesondere soll die Signifikanz der Prozesse zur Reduzierung der Nährstoffausträge, u. a. durch die Art der Kultivierung der Flächen, aber auch durch Gewässerrandstreifen, bewertet werden.

Die Bewertung und Quantifizierung der Nährstoffausträge wird für die mittel- bis hochmontane Regionen des Landes Ecuador erstellt werden. Die Daten zur Geologie, Geländemorphologie, Vegetation und zur Landnutzung der montanen Regionen von Ecuador bilden die Grundlage für die Gewichtung der Prozesse.

Vorhandene Daten zur Wasserqualität werden unter der Fragestellung der flächenbezogenen Stoffausträge bearbeitet werden, daneben sollen ausgewählte Flächen exemplarisch beprobt werden.

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