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TU Berlin

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Betrieb eines Wirbelschichtreaktors zur Chromatentfernung (Bachelorarbeit)

Hintergrund

Chrom (Cr) ist in der Umwelt ubiquitär zu finden und liegt hauptsächlich in der drei- und sechswertigen Oxidationsstufe vor. Während das Cr(III) ein essenzielles Spurenelement für den Menschen ist, wird das Cr(VI) als Karzinogen der Klasse B, also „möglicherweise krebserzeugend beim Menschen“ einge-stuft. Im Zuge dessen wird in vielen Ländern weltweit über neue Grenzwerte diskutiert. Auch in Deutschland empfiehlt das Umweltbundesamt den derzeitigen Grenzwert, von 50 μg/L Crges auf 0,3 μg/L Cr(VI) zu senken. Aufgrund unzureichender Technologien zur effizienten Entfernung von Cr(VI) wurde die Diskussion über einen neuen Grenzwert in Deutschland vorerst ausgesetzt.


Das Projekt AquaChromSorb beschäftigt sich mit der Entwicklung von neuen Technologieansätzen zur effektiven Entfernung von Cr(VI). Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Filtermaterialien mit einem Reduktionspotential gegenüber Cr(VI) sowie in der verfahrenstechnischen Anwendung.


In Batch-Tests und Säulenversuchen wurde gezeigt, dass FeS ein hohes Reduktionspotential gegenüber Cr(VI) hat. In den Säulen kam es allerdings durch die starke Oxidation des zweiwertigen Eisens zur Verokkerung bzw. irreversiblen Verblockung des Filters. Um dieses Problem zu vermeiden wurde ein Wirbelschichtreaktor (Labormaßstab) aufgebaut und in Betrieb genommen. Ergebnisse zeigen einen weitestgehend störungsfreien Betrieb ohne Verblockungen.

Aufgabenstellung:

Im Rahmen der Arbeit sollen ausgewählte Korngrößenfraktionen des FeS hinsichtlich der Cr(VI)-Entfernung kinetisch untersucht werden. Weiterhin sind verschiedene Modellwässer (Grundwasser, Industriewas-ser) zu testen. Die wesentlichen Messparameter sind Cr, Eisen, Sauerstoff, sowie die verschiedenen Schwefelspezies. Die Ergebnisse sollen ausgewertet und mit der aktuellen Literatur verglichen und diskutiert werden.


Beginn: ab sofort


Kontakt:

Lukas Massa, KF 206, lukas.massa@tu-berlin.de

​​Luisa Rabe, KF 207, luisa.rabe@tu-berlin.de


Ausschreibung als .pdf

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