direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Masterarbeit: Entfernung von persistenten und mobilen Spurenstoffen durch Umkehrosmose

Lupe

Im Rahmen des Forschungsprojektes PROTECT suchen wir Unterstützung in Form einer Masterarbeit zu folgendem Thema:

Entfernung von persistenten und mobilen Spurenstoffen durch Umkehrosmose

Hintergrund

Persistente und mobile Spurenstoffe (PM-Stoffe) neigen aufgrund ihrer Eigenschaften dazu, sich im Wasserkreislauf anzureichern. Im Rahmen des Projektes PROTECT wird das Verhalten von PM-Stoffen in der aquatischen Umwelt, ihre Umwelttoxizität sowie ihre Entfernung in der Wasseraufbereitung untersucht. Am Fachgebiet II 3.3 des UBA werden gemeinsam mit dem Fachgebiet Wasserreinhaltung als assoziiertem Partner das Entfernungspotential verschiedener Behandlungsverfahren in der Trinkwasseraufbereitung für PM-Stoffe im Labormaßstab getestet.
Umkehrosmoseanlagen (UO) gewinnen in der öffentlichen Trinkwasseraufbereitung zunehmend an Bedeutung. Bisher werden sie hauptsächlich zur Teilenthärtung oder Entfernung von Sulfat, Nitrat und Chlorid eingesetzt aber auch viele organische Spurenstoffe können mittels UO-Membranen weitgehend zurückgehalten werden. Insbesondere für PM-Stoffe, die sich nicht durch naturnahe oder etablierten Verfahren der weitergehenden Trinkwasserbehandlung (Adsorption an Aktivkohle und Ozonung) entfernen lassen, kann die UO daher eine effiziente Verfahrensalternative darstellen.

Aufgabenstellung

Das Ziel der Arbeit ist es, den Rückhalt von verschiedenen persistenten und mobilen organischen Spurenstoffen für zwei Membranen in Abhängigkeit der Parameter Spurenstoffkonzentration, Zulauftemperatur, Betriebsdruck und Flux experimentell zu untersuchen. Da bei der UO auch Salze zurückgehalten werden, soll zudem die Entfernung von anorganischen Zielstoffen wie Nitrat und Sulfat erfasst werden. Ergänzend zum experimentellen Teil der Arbeit soll eine Literaturrecherche zu potentiellen Verfahren der Konzentratbehandlung durchgeführt werden. Abschließend sollen verfahrenstechnische Vor- und Nachteile der Umkehrosmose diskutiert und das Verfahren hinsichtlich seiner Eignung als Barriere für PM-Stoffe bewertet werden.

Die Masterarbeit beinhaltet folgende Aufgaben:

• Selbstständige Durchführung von Laborversuchen an einem Flachmembran-Teststand am Umweltbundesamt in Berlin Marienfelde
• Untersuchung des Rückhaltes von verschiedenen PM-Stoffen (unter systematischer Variation der Parameter: Feedkonzentration, Temperatur, Betriebsdruck, Flux, Membran)
• Probenaufbereitung, Analyse und Auswertung der Daten
• Literaturrecherche zur Betrachtung der Nachhaltigkeit des Verfahrens, inkl. potentieller Verfahren zur Konzentratbehandlung

Kontakt: Luisa Rabe, /
Beginn: Ab sofort (Dez 2021)

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe