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TU Berlin

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Untersuchung des Sorptionsverhaltens von dreifach-deiodierten Röntgen- kontrastmitteln an Böden

Iodierte Röntgenkontrastmittel (RKM) werden im Rahmen von radiologischen Untersuchungen eingesetzt, um den Kontrast zwischen Gefäßen und Organen im Körper zu erhöhen. Sie sind hoch polar konzipiert, sodass sie binnen weniger Stunden unverändert vom Körper über den Urin wieder ausgeschieden werden. Aufgrund ihrer Persistenz werden RKMs im Vergleich zu anderen Pharmakern zu wesentlich höheren Konzentrationen im Abwasser, Oberflächenwasser, Grundwasser und sogar im Trinkwasser nachgewiesen.
In Feldstudien konnte unter anoxischen/anaeroben Bedingungen während der Uferfiltration eine Deiodierung der triiodierten Ringstruktur nachgewiesen werden. Der Deiodierung wird eine entscheidende Rolle im Abbauprozess der RKMs in gesättigten Bodenzonen zugesprochen. Bisherige Ergebnisse im Projekt zeigen, dass der Grad der Iodierung einen Einfluss auf das Sorptionsverhalten von RKMs an Böden hat.  

Aufgabenstellung:

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit sollen die bisherigen Untersuchungen um das Sorptionsverhalten der deiodierten RKMs an Böden fortgesetzt und vertieft werden. Dazu sind Schüttelversuche mit verschiedenen Böden unter Einstellung verschiedener pH-Werte vorgesehen. Es sollen dabei verschiedene deiodierte RKMs (Iopromid, Diatrizoat) sowie RKM-strukturähnliche Substanzen verglichen werden.

Beginn: nach Absprache

Kontakt:

Yuki Sorgler, KF 210, Tel: 25368

sorgler@tu-berlin.de

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