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TU Berlin

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Querschnittsthema Probenahme

Die Probennahme ist der erste Schritt in der Untersuchung. Diese findet im Gelände statt, wobei auch bei Laboruntersuchungen Proben genommen werden, die aber eine andere Dimensionierung haben. Während der Probenahme treten in Bezug auf die späteren Untersuchungsergebnisse erfahrungsgemäß die größten Fehler auf, da alle zu untersuchenden Systeme eine hohe Heterogenität aufweisen. Die Probenahme ist nicht auf die weitere Probenaufbereitung bzw. Detektion ausgerichtet, sondern auf das zu beprobende Medium bzw. das zu untersuchende Material. Insofern unterscheiden sich die Verfahren zur Probenahme wässriger und fester Matrizes. Für die im vorliegenden Projekt relevanten Matrizes wurde in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Probenahmemethoden mit spezifischer Ausrichtung entwickelt. Diese gilt es nun in Bezug auf ihre Anwendbarkeit bei der Untersuchung von Mikroplastik zu prüfen, zu bewerten und ggf. weiter zu entwickeln. Wesentlich ist, dass die Probenahme repräsentativ für das zu beprobende Medium bzw. Material erfolgt. Dieser Bereich wird vor allem in den Teilprojekten des Projektbereiches A bearbeitet. Die Wasserproben werden schwerpunktmäßig im urbanen Bereich genommen, wie in gereinigten Abwässern, Niederschlagswässern, Mischwasserüberläufen und urban geprägten Gewässerabschnitten ober- und unterhalb von Einleitungsstellen, im Grundwasser und in Roh- und Trinkwässern. An diesen Gewässerstandorten sind auch Sedimentbeprobungen angebracht. Vor allem die oberen Sedimentschichten jüngeren Datums sind hier wichtig und interessant.

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